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Aktuelles

 

DER KUNSTSALON

ein Ausstellungsprojekt von Antonia Riederer und Marie Ruprecht

Die bildenden Künstlerinnen und Kuratorinnen Mag.art. Antonia Riederer und Mag.art. Marie Ruprecht präsentieren im Rahmen ihres Ausstellungskonzeptes des örtlich flexiblen KUNSTSALONs regelmäßig eigene Arbeiten und Arbeiten geladener Gäste.

Im Zuge einer kuratorischen Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen entwickelte sich das Ausstellungsthema ÜBER DIE NATUR DER DINGE und die Idee einen unterschiedlichen Ausstellungsorten stattfindenden KUNSTSALON zu eröffnen.

Aktuelle Informationen über laufende Projekte des KUNSTSALONS finden Sie hier.

Im künstlerischen Schaffen den Dingen auf den Grund zu gehen, sich mit Themen tiefergehend und über längere Zeiträume hinweg auseinander zu setzten verbindet die beiden Künstlerinnen. Zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, Malerei und Fotografie werden Themen bearbeitet und Lösungen gefunden.

Der KUNSTSALON als Ort, an welchem mit unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen auf das gewählte Thema eingegangen wird und unterschiedliche künstlerische Positionen aufeinander treffen, eröffnet für den Besucher ein breites Spektrum der Rezeption.

ÜBER DIE NATUR DER DINGE II

KUNSTSALON in der Hipp Halle Gmunden - Juni 2018

ÜBER DIE NATUR DER DINGE I

KUNSTSALON in der Eferdinger Altstadt - September / Oktober 2017

Nach einem Jahr der Vorbereitung und der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem gewählten Thema öffnete der KUNSTSALON am 1. September 2017 in der Altstadt Eferdings zum ersten Mal seine Türen.

Eröffnungsansprache zur Vernissage:
Landesrätin Mag. Christine Haberlander
Musikalische Improvisation: Flora Geißelbrecht
Eröffnungsansprache zur Finissage: Dr. Elisabeth Mayr-Kern, Landeskulturdirektion OÖ
Ehrenschutz: Bürgermeister Severin Mair 

Die im ersten KUNSTSALON in der Eferdinger Altstadt gezeigten Arbeiten stammen von Antonia Riederer, Marie Ruprecht und den geladenen Gästen Elfriede Ruprecht-Porod und Christa Pitschmann und umfassen die Disziplinen Malerei, Druck, Fotogra¬fie, Keramik, Porzellan, Videoinstallation, Rauminstallation und Life Performance. 

Dinge die uns umgeben, Dinge zwischen welchen sich unser Leben bewegt, Dinge die uns überdauern werden, stehen im Mittelpunkt der Arbeit ZWISCHEN DEN DINGEN von Marie Ruprecht. 

Das Zitat des österreichischen Malers Roman Scheidl „Wir Lebewesen füllen als Zeitreisende den Raum zwischen den Dingen“ war Ausgangspunkt und Wegbegleiter im Entstehungsprozess der neuen, 15 Arbeiten umfassenden Werkserie, die speziell für die Ausstellung ÜBER DIE NATUR DER DINGE entstanden ist. 

Vor hunderten von Jahren entwickelten Japanische Fischer eine Methode um ihren Fischfang zu dokumentieren. Mit Sumi-e Tinte und Reispapier fertigten sie Drucke von Fischen um Art, Aussehen und Größe festzuhalten. Anfangs nur zu dokumentari¬schen Zwecken genutzt entstand ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Japan eine eigene Kunstform die als GYOTAKU bezeichnet wird. 

Ausgehend von dieser traditionellen japanischen Technik arbeitet die Künstlerin mit Gegenständen vorgefunden in ihrer un¬mittelbaren Umgebung, allesamt nicht weiter als ein paar Schritte von der Ateliertüre entfernt. Der Zufall wird eingeladen, die Dinge werden dokumentiert, festgehalten und durch die Notwenigkeit des Ausschnitts abstrahiert. Feinheiten und Strukturen werden sichtbar.